Manfred Pohl (Hg.)

Ein Gott, eine Währung

Das Frankfurter Zukunftsmanifest

Veröffentlichungsdatum:
September 2015
Auflage:
1. Auflage

12,90 
Enthält 7% reduzierte Mwst.
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Buch
Seiten:
183
ISBN:
978-3-95601-145-0
Format:
Broschur

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Das 21. Jahrhundert wird durch ständige Bewegung und eine unglaubliche Geschwindigkeit geprägt sein. Wer eine friedliche Zukunft gestalten will, muss Utopien ernst nehmen und auf der Basis moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse daran arbeiten, dass sie Teil der Wirklichkeit von Morgen werden. Die Menschen weltweit haben ein tiefes Bedürfnis nach Erneuerungen. Vor allem der Islam und die aufstrebenden Schwellen- und Entwicklungsländer fordern neue Antworten. Dabei kommt es darauf an, nach den Kriterien für eine friedliche und einheitliche Welt zu fragen, in der Menschen zu Ebenbildern werden und sich Chancengerechtigkeit angleicht. Die Welt befindet sich in einem rasanten Umbruch, allerdings handeln die Protagonisten in Religion und Kultur oder in Politik und Wirtschaft immer noch so, als ginge alles im Grunde so weiter wie gewohnt.

Die Herrschaftsstruktur „Mann“ ist in weiten Teilen der Welt ungebrochen. Religionen, von Männern erfunden, dienen immer noch als Begründung, Kriege zu führen oder Minderheiten zu unterdrücken. Trotz massiver Behinderungen beginnen Frauen dennoch, seit sie den Zugang zum Wissen der Welt haben, sich in allen Bereichen von Politik und Wirtschaft durchzusetzen, was nicht unabhängig von dem steigenden Bildungsniveau betrachtet werden kann. Weltweite kompetenzbezogene Bildung ist ein wichtiger Schlüssel, um den Weg für eine gerechtere und nachhaltige Welt zu ebnen.

Auf einem Symposium im Mai 2014 haben sich Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats, des Vorstands und des Kuratoriums des Frankfurter Zukunftsrats sowie Journalisten getroffen, um über relevante Fragen zu gesellschaftlichen Herausforderungen zu diskutieren. Hieraus entstand das Frankfurter Zukunftsmanifest. Der Herausgeber formuliert zu jedem Themenbereich Zukunftsperspektiven, oft utopisch und weit in die Zukunft reichend, aber dennoch könnten Begriffe wie „Neurotheismus“, „Bildung 4.0“ oder „Globale Gebietsreform“ Zukunftshoffnungen wecken. Denn das Ziel aller Gremien des Frankfurter Zukunftsrats ist es, Grundkonzepte für eine friedliche Welt zu schaffen.

Manfred Pohl

Manfred Pohl leitete viele Jahre das Historische Institut der Deutschen Bank und führte von 2002 bis 2004 alle Kulturaktivitäten der Deutschen Bank weltweit zusammen. Er ist Initiator und geschäftsführendes Vorstandsmitglied des im Jahr 2008 gegründeten Frankfurter Zukunftsrates.

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