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Patrik Hof

Blackout Börse

Die Geschichte der Börsenkrisen von der Tulpenmanie bis heute

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Enthält 7% Mwst.

Veröffentlichungsdatum: Mai 2026

Auflage: 1. Auflage

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Noch nicht erschienen

Buch
Seiten: 288
ISBN: 978-3-96251-246-0
Format: Hardcover

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Blackout Börse: historische Börsencrashs und die Lehren für die Finanzpolitik

„Hoffnung und Verzweiflung, Erwartung und Enttäuschung – kaum ein Ort vereint so viele Emotionen innerhalb kürzester Zeit wie die Börse.“

Seit dem Entstehen organisierter Finanzmärkte im 16. Jahrhundert haben Börsenkrisen tiefe Spuren in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft hinterlassen.

Patrick Hof zeichnet in seinem neuen Buch „Blackout Börse – Die Geschichte der Börsenkrisen von der Tulpenmanie bis heute“ die Entwicklung der Börse nach. Dabei beleuchtet er historische Börsenturbulenzen, spannt den Bogen bis zur globalisierten Finanzwelt von heute und wirft auch ein Blick auf die Zollpolitik von Donald Trump.

Die Geschichte der Börsenkrisen zeigt die wichtigsten Lehren und Erfahrungen auf, die aus den historischen Crashs für aktuelle und zukünftige Krisen gezogen werden können, und hilft dabei, Lösungen für zukünftige Börsenkrisen zu entwickeln.

Patrik Hof

Nach dem Studium der Geschichte und des Medienrechts in München und Padua promovierte Patrik Hof über italienisch-deutsche Wirtschaftsgeschichte und forschte über Wertpapierbörsen sowie Banken im Faschismus. Danach tauschte Hof, der in Basel geboren wurde, Theorie gegen Praxis: Aus der Geschichte vergangener Jahrhunderte wurden journalistische Geschichten der Gegenwart. Neben seiner Tätigkeit als Lehrer arbeitet er seit knapp zwei Jahrzehnten als Pressesprecher und Journalist für unterschiedliche Wirtschaftsbranchen und Medien. Als Kommunikator übersetzt er komplexe Themen aus Politik, Ökonomie, Energieversorgung und Kultur in ein informatives 360-Grad-Storytelling für Print, Social Media und Bewegtbild. Bei Frankfurter Allgemeine Buch erschien zuletzt das Kaffeebuch „Schwarzes Gold“, das zum Lesen vieler Kaffeesätze über die facettenreiche Kulturgeschichte des Getränks einlädt.

Alte Börse München

Im Treppenhaus der alten Börse München – heute befindet sich hier die IHK für München und Oberbayern – ist die Bestimmung des Hauses in einem großformatigen Wandrelief festgehalten. Neben der Glückgöttin Fortuna hatte der deutsche Bildhauer Ignatius Taschner Ende des 19. Jahrhunderts in seinem Metallrelief den Schriftzug „Spekulation“ angebracht.

 

Börse Bologna

Kultur unter und über dem Börsenparkett: Im Jahr 1884 eröffnete in Bologna an der Piazza Nettuno die Börse, in der bis in die 1990er Jahre gehandelt wurde. Eine mit Malereien reich verzierte Decke überspannt das ehemalige Börsenparkett. Unter diesem wurde bei Ausgrabungen eine römische Basilica aus dem 2. Jahrhundert v. Christus entdeckt.

 

Börse Basel

Aufgrund der Banken und der pharmazeutischen Industrie mit Ciba, Sandoz oder Hoffmann-La Roche zählte die Börse in Basel zu den wichtigsten Handelsplätzen in der Schweiz. Bis 1993 wurde in der Stadt am Rhein mit seinem kulturgeschichtlich einmaligen Münster und seiner einzigartigen, modernen Architektur gehandelt, bevor alle schweizerischen Börsen zu einer fusionierten, der Swiss Exchange in Zürich.

 

Börse Hamburg

Die Börse in der Hansestadt ist der älteste Handelsplatz in Deutschland, an dem seit 1558 die Kaufleute zusammenkamen. Unweit des Hamburger Rathauses wurde eine neue, die spätklassizistische Börse im Jahr 1841 eröffnet, die einen Börsensaal mit hellblauen Wänden hatte.

 

Börse Hannover

Die Niedersächsische Börse befindet sich seit 1923 in einem Gebäude, das im Tudorstil errichtet wurde. Bis dahin war es das Ständehaus des ehemaligen Fürstentums Calenberg-Grubenhagen.

 

Börse Leipzig

Die alte Handelsbörse Leipzig ist ein Schmuckstück. Über 200 Jahre war dieses Gebäude der Handelsort der Kaufleute, der 1678 eröffnet wurde. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde diese alte Handelsbörse wieder aufgebaut und wird heute als Veranstaltungsort genutzt.

 

Börse Madrid

Die Bolsa de Madrid gründete König Ferdinand VII. im Jahr 1831. Neben den drei Börsen in Bilbao, Barcelona und Valencia ist der Handelsplatz in der Hauptstadt die wichtigste Börse in Spanien.

 

Börse Mailand

Über einem römischen Theater wurde der Palazzo Mezzanotte im Jahr 1932 errichtet. Seit 1997 ist die Mailänder Börse der einzige Handelsplatz in Italien. Die Borsa Italiana residiert in diesem Palazzo an der Piazza Affari.

 

Börse Prag

Nach dem kommunistischen Umsturz im Jahr 1948 gab es in der Tschechoslowakei keine Börse mehr. Erst mit dem politischen Systemwechsel von Sozialismus zur Demokratie nach der Samtenen Revolution (1989) wurde die Börse im Jahr 1992 wieder eröffnet. Heute handelt die Prager Börse, die seit 2008 von der Wiener Börse betrieben wird, in diesem Gebäude.

 

Börse Rom

Unweit des Pantheon in Rom liegt die Piazza Pietra mit dem Hadrianstempel, der 145 v. Chr. errichtet wurde. Dieser wurde im Jahr 1879 umgewidmet. Hinter die 15 Säulen zog die Börse von Rom ein. Mittlerweile wird das ehemalige Börsenparkett als Veranstaltungsort benutzt.

 

Börse Shanghai

Deutlich höher und imposanter als die europäischen Gebäude: Die Börse in Shanghai. Im Pudong-Viertel steht dieser 26-stöckige Turm. Die Shanghai Stock Exchange wurde vom Architektenbüro WZM Architects aus Toronto im Jahr 1997 entworfen. Bis dahin residierte die Börse im Pujiang Hotel am Bund, der Uferpromenade in Shanghai.

 

Börse New York

Nach der Gründung der Börse im sogenannten Buttowood Agreement am 17. Mai 1792 residierten die Händler im Tontine Coffeehouse in der 82 Wall Street. Dort wurde bis 1817 gehandelt. Danach zog die Börse häufiger um. Aufgrund des gestiegenen Handelsgeschäfts wurde das bis heute genutzte Gebäude errichtet, in das die New Yorker Börse im Jahr 1903 umzog. Die Wall Street ist heute der wichtigste Schauplatz rund um das Geschehen an der Börse.

 

Briefmarke 1985

Anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der Berliner Börse brachte die Deutsche Bundespost Berlin 1985 eine Briefmarke mit einer historischen Abbildung aus dem 19. Jahrhundert heraus.

 

Börse Chicago

Hohe Decken, viele Leuchten: Der Alte Börsensaal der ehemaligen Wertpapierbörse in Chicago, wurde 1893 vom Architekten Louis Sullivan und dem deutschen Ingenieur Dankmar Adler entworfen. In diesem Büro arbeitete auch Frank Lloyd Wright, dessen Bauten mittlerweile zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Die von Sullivan und Adler um die Jahrhundertwende errichteten Gebäude prägten die Chicagoer Schule und schrieben Architekturgeschichte. 1972 wurde die alte Börse zerstört. Ein Förderverein konnte den alten Börsensaal vorher noch ausbauen und rettete diesen vor der Zerstörung. Heute ist dieser im Art Institute Chicago originalgetreu wieder aufgebaut.

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