Ökoliberal
Warum Nachhaltigkeit die Freiheit braucht (epub)
16,99 €
Veröffentlichungsdatum: Januar 2024
Auflage: 1. Auflage
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Für ein freiheitliches Verständnis von Nachhaltigkeit
Bis zum Jahr 2050 müssen wir klimaneutral wirtschaften, wenn die Erderwärmung im vertretbaren Rahmen bleiben soll. Schon zu lange pflegen wir einen Lebensstil, der Ressourcen und Senken voraussetzt, die wir nicht haben. Daher gilt es, nachhaltig zu leben und unseren ökologischen Fußabdruck zu minimieren – jedoch ohne die individuelle Freiheit innerhalb der sozialen Marktwirtschaft zu beschränken.
Ökologische Grenzen anerkennen
Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es dem F.A.Z.-Wirtschaftsredakteur Philipp Krohn zufolge vor allem Anreize statt Verbote. Zwischen Ökomoralismus, der die Soziale Marktwirtschaft in Frage stellt, und einem Freiheitsverständnis, das Änderungen des fossilen Wohlstandsmodells für unzulässig hält, muss ein neues Konzept entstehen: Ökoliberalismus. Dieser erkennt ökologische Grenzen an und setzt auf verantwortungsbewusstes Handeln sowie dieses Konzept unterstützende Technik. In seinem Buch beschäftigt sich der Autor daher mit den fundamentalen Wertefragen des Klimadiskurses:
- Sind Kapitalismus und Klimaschutz unvereinbare Gegensätze?
- Bewirkt der Emissionshandel bald das Ende der Kohleverstromung?
- Wie erreichen wir die ökoliberale Wende?
Ökoliberal – Warum Nachhaltigkeit die Freiheit braucht denkt in neue Richtungen und bringt Perspektiven zusammen, die bisher getrennt waren. Für alle, denen Umweltschutz und Biodiversität am Herzen liegen und ebenso für jene, die einen gänzlich anderen Standpunkt einnehmen. Krohn schafft ein offenes Angebot, die traditionellen Lager zu verlassen und gemeinsam eine klimaneutrale Gesellschaft aufzubauen.
„Philipp Krohn zeigt, warum es so viel Sinn macht, Denkschablonen zu hinterfragen und dabei Gemeinsamkeiten für die Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft zu entdecken: Danke!“ – Maja Göpel, Politökonomin, Expertin für Nachhaltigkeitspolitik und Transformationsforschung
„Was für ein wichtiges Buch für die ökologische Transformation! Philipp Krohn denkt Freiheit und Verzicht, Liberalismus und Maßnahmen fürs Klima, Kapitalismus und ökologische Lebensweise zusammen, also Konzepte, die meistens ideologisch in jeweils anderen Welten verortet werden.“ – Hedwig Richter, Professorin für Neuere und Neueste Geschichte, Universität der Bundeswehr München
„‚Ökoliberal‘ ist ein Plädoyer für die Marktwirtschaft – und für den Klimaschutz. Krohn legt fundiert dar, warum dies keine Gegensätze sind und verstaubte politische Lager-Schubladen endlich entrümpelt werden sollten. Lesetipp!“ – Johannes Vogel, MdB, Stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion der Freien Demokraten
„Philipp Krohn hat genau dort hingeschaut und mit viel Sachverstand aufgezeigt, was ins Zentrum der Debatte rücken muss, wenn wir erfolgreich sein wollen. Unbedingte Leseempfehlung!“ –Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur GmbH
„Viele überzeugende Gründe dafür, Liberalismus als politische Praxis zu verstehen, die bei der Lösung der Klimakrise hilft, und diese nicht behindert.“ – Christoph Möllers, Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie, Humboldt-Universität zu Berlin
„‚Ökoliberal‘ ist ein wertvoller Beitrag zur Debatte und eine klare Leseempfehlung – nicht nur für die FDP.“ – Friederike Meier, Frankfurter Rundschau, 12.05.2023
Es geht um den neuen Rahmen, den eine Regierung um ein System zu ziehen hat, das wieder mehr Marktwirtschaft als Monopolkapitalismus sein muss. Philipp Krohn hat dafür einen schönen ersten und letzten Satz formuliert: „Wir sind zu spät.“ Das heißt, anders gewendet: Fangt endlich an! – Hans-Jürgen Jakobs, Handelsblatt
Persönlich glaube ich, dass es schwierig ist, ein rechtes Maß zu definieren. Dennoch ist es wichtig zu versuchen, einen neuen Weg zu gehen. Philipp Krohn hat sogar ein ganzes Buch dazu verfasst und ich habe mir gedacht, es lohnt sich, mit ihm darüber zu sprechen. – Daniel Stelter, im Podcast Think Beyond the Obvious
Mir hat die positive Vision gefallen, die du hattest und die Liberalismus im positiven Sinn bedeutet. Wir haben ja eigentlich Chancen ohne Ende. – Stefan Gsänger, im Podcast Update Klima & Energie