Dagmar Gaßdorf

Eine Frage des Alters? – Was die Generationen trennt und was sie verbindet

Veröffentlichungsdatum:
November 2022
Auflage:
1. Auflage

20,00 
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Buch
Seiten:
224
ISBN:
978-3-96251-134-0
Format:
Hardcover

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Eine Affäre mit Folgen

Man hat es kommen sehen: Die Statistiken, in denen Geburten, Todesfälle, Zu- und Abwanderungen zusammenfließen, dokumentieren schon lange und eindeutig den Weg in ein Missverhältnis. Das Verhältnis von Alt und Jung hat sich gewandelt. Statt der klassischen Bevölkerungspyramide gleicht das Abbild der modernen Gesellschaft in Deutschland eher einem Pilz: Ein junger Stiel mit einem alten Kopf. Doch diese Altersverteilung hat Folgen, warnt Dagmar Gaßdorf.

Die neue Sprachlosigkeit zwischen Jung und Alt

In ihrem neuen Buch untersucht die Autorin die Beziehung zwischen den Generationen. Welche Auswirkungen haben der Klimawandel, die Digitalisierung und das in Schieflage geratene Rentensystem auf das Verhältnis zueinander? Welches Schubladendenken über die Alten, die vermeintlich schon lange nicht mehr up-to-date sind, und die Jungen, die angeblich vom Leben noch keine Ahnung haben, beherrscht die Gesellschaft? Gibt es überhaupt noch Werte und Ideale, die zwischen den Generationen geteilt werden, oder ist die Schere nicht mehr zu schließen?

  • Nachwuchs gesucht: Ob Azubimangel oder Geburtenrückgang, was die Wirtschaft erwarten kann
  • Altersgrenzen: Zwischen Babyboomer und Generation Z
    Born in Digitalien: Vom Aussterben des Analogen und was die Digitalisierung für uns bedeutet
  • Kassensturz: Ist die Rentenversicherung noch eine zuverlässige Altersvorsorge?

In prägnanten Kapiteln zeichnet die Autorin in diesem Sachbuch ein facettenreiches Bild dessen, was die Generationen trennt und was sie verbindet. Gleichzeitig liefert sie ein Plädoyer für die Unterschiede zwischen den Altersgruppen, denn diese Gegensätze können immer auch als Chance begriffen werden, wenn man sich nur aufeinander einlässt. Doch was heißt das letztendlich: Alt sein?

Dagmar Gaßdorf

Dagmar Gaßdorf hat Sprach- und Literaturwissenschaften in Bochum und Edinburgh studiert und über ein linguistisches Thema promoviert. Als Lektorin an der Ruhr-Universität gestartet, hatte sie nach einem Wechsel in die Wirtschaft leitende Funktionen in Medien- und Industriekonzernen inne, engagierte sich als Inhaberin einer Werbeagentur und Herausgeberin einer Zeitschrift in einem IHK-Präsidium und im DIHK und war zuletzt im Präsidium des WDR-Rundfunkrates medienpolitisch aktiv. Nach mehreren Sachbüchern ist 2020 ihr erster Roman „Die Taube auf dem Dach“ erschienen, gefolgt von Büchern über Goethe, Schiller und Heine (mit Bertold Heizmann) und zuletzt „Gendern, um die Welt zu ändern?“. Dagmar Gaßdorf lebt und arbeitet in einer historischen Mühle am Niederrhein.